Kooperationen für den Holzbildhauernachwuchs

ProWood

Ein Projekt zur Verbesserung der Voraussetzungen für einen gelungenen Berufseinstieg des Holzbildhauernachwuchses.

Was benötigt der deutsche Holzbildhauernachwuchs um einen gelungenen Start ins Berufsleben zu schaffen, ist die Frage hinter dem Projekt "Kooperationen für den Holzbildhauernachwuchs". Die Antworten auf diese Frage hat die ProWood Stiftung zusammen mit der Landesinnung der Holzbildhauer, mit allen deutschen Holzbildhauerschulen und Vertretern der Branche in drei Teilprojekten beantwortet. Die Reihe Meisterklasse, Kooperationsworkshops an den Schulen und Jahrestreffen aller Holzbildhauerschulen.

Hintergrund des Projektes ist die Unternehmensstruktur der Branche, die zumeist aus Ein-Personen-Unternehmungen im Bereich der freien Bildhauerei oder der Restauration bestehen. Die Auszubildenden des Handwerks haben damit nur eine geringe Option eingestellt zu werden und müssen sich für freie Mitarbeit, weitere Bildungswege und die Selbständigkeit direkt nach Ausbildungsende entscheiden. Das Resultat ist, dass nur verschwindend wenige Absolventen in der Branche verbleiben und dieses zumeist unter prekären Bedingungen.
 
Wie sehen die Antworten der Kooperationspartner auf diese Realität in der Praxis aus?

 

Jahrestreffen aller Holzbildhauerschulen

Insgesamt gibt es 12 Schulen in Deutschland die ausbilden. Zu Projektbeginn kannten sich die Schulen nicht persönlich untereinander, obwohl ähnliche Aufgaben – und Problemstellungen vorliegen. Vereinbart und umgesetzt werden jährliche Treffen, die reihum an den einzelnen Standorten stattfinden und die thematisch nach Lösungen für eine zukunftsfähige Ausbildung suchen.

 

Reihe Meisterklasse

Eingeladen werden die besten Absolventen der Schulen, um in unterschiedlichen Formaten ein eigenes Netzwerk zu bilden. Inhaltlich kann dieses eine Exkursion sein, ein Workshopformat, Vorträge oder ähnliches. Die Meisterklasse findet im zweijährigen Turnus statt.

 

Kooperationsworkshops

Eine mehrfach erprobte Blaupause bildet die Grundlage der Kooperationsworkshops. Diese finden an den Schulstandorten oder schulnahen Standorten statt und zielen darauf ab, den Impuls für selbstorganisierte Veranstaltungen zu geben, die in strukturierten Formaten die Zusammenarbeit, das Netzwerken und das Teilen von Kompetenzen ermöglichen.
Alle Projekte sind mit ehrenamtlichen und großem Engagement der beteiligten Kooperationspartner entstanden und durchgeführt worden.

Das Projekt ist im Jahr 2018 gestartet.

 

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