Untersuchung zur Situation und zukünftigen Entwicklung im Tischlerhandwerk

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"Als im Jahr 2004 die ProWood-Studie „Strukturwandel im Tischlerhandwerk“ erschien, zog sie die Aufmerksamkeit des gesamten Schreiner-/Tischlerhandwerks auf sich. In einer breit angelegten Befragung wurde erstmals auch statistisch verlässlich analysiert, wie sich die verändernden Rahmenbedingungen auf die grundlegenden Strukturen und die bis dato bewährten Unternehmensmodelle des Handwerks auswirkten. Schnell wurde deutlich, dass neben dem bestehenden Wettbewerb "von oben" durch die Industrie weitere, relativ neue Wettbewerber den Handwerksbetrieben Marktanteile abnehmen würden: die sogenannten "B-Betriebe" oder Montagebetriebe.

Da die Studie aus dem Jahr 2004 sich nicht auf die Analyse des vorgefundenen Ist-Zustandes beschränkte, sondern vielmehr eine Reihe von Handlungsoptionen aufzeigte, wird sie bis zum heutigen Tag als kompetenter Ratgeber herangezogen.

Der Strukturwandel im Tischlerhandwerk ist noch nicht vollends vollzogen, das Tischlerhandwerk befindet sich unübersehbar weiter im Wandel. Unbestreitbar ist aber, dass das Handwerk eine der tragenden Säulen unserer Gesellschaft und unserer Wirtschaft ist.

Die ProWood Stiftung hat deshalb 2009 – 5 Jahre nach Veröffentlichung der ersten Studie – eine Neuauflage beauftragt. Ziel war es einerseits, die wesentlichen Aussagen, Ergebnisse und Prognosen aus heutiger Sicht zu bewerten, und andererseits auch das Gesamtbild auf den aktuellen Stand zu bringen. ...

Ich wünsche mir, dass auch die vorliegende Studie allen Betrieben des Tischler- und Schreinerhandwerks als guter Ratgeber dienen wird! "

Vorwort zur Untersuchung von Wilfried Altendorf, Vorstand der ProWoood Stiftung, im Juni 2010

Bildquelle : ProWood Stiftung

Gödiker, Manon
Gödiker, Manon
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